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Was tun bei Haarausfall?



Steht man des Morgens vor dem Spiegel und stellt fest, dass die Haare offensichtlich wieder weniger geworden sind, was ein Blick auf das Kopfkissen bestätigt, ist dies für viele Menschen ein schlimmer Zustand, insbesondere dann, wenn unter Umständen in Folge einer Chemotherapie beispielsweise die Haare sogar büschelweise ausgehen.

Jetzt kommt die Frage auf: Was kann man tun bei bzw. gegen Haarausfall? Hier sollte man auf alle Fälle den ärztlichen Rat suchen. Zu dem Effekt, dass der Körper in einer solchen Phase eh belastet ist, kommt auch noch das seelische Leiden der Menschen hinzu, die einst vielleicht über eine tolle Haarpracht verfügten, für die sie Bewunderung ernteten, wenn sie nur auf die Straße gingen.

Ein neidischer Blick auf Bilder aus diesen Zeiten kann dann unweigerlich zu Depressionen führen, was den Heilungsprozess im Bezug auf die Chemotherapie auch nicht gerade begünstigt. Viele setzen sich in dieser Zeit Kopftücher auf, um ihre schwindende Haarpracht vor den Blicken der anderen zu verbergen, andere wiederum kaufen sich schon im Vorfeld einer Chemotherapie ganz selbstbewusst eine Perücke, um die Zeit der „Haarlosigkeit“ damit zu überbrücken, und dann nach der Beendigung der Therapie darauf zu hoffen, dass die Haare wieder genauso schön nachwachsen, wie früher.

Es gibt jedoch auch Menschen, die von Natur aus, wie man so schön sagt, eine Glatze haben. Bei diesen liegt ein erblicher Haarausfall vor. Auch für diese Menschen ist es wichtig im Laufe ihres Lebens Selbstbewusstsein aufzubauen, damit sie mit der Tatsache leben können, dass sie keine Haare haben und nie welche haben werden, wenn sie denn nicht den Schritt zur Haartransplantation wagen.