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Biotin gegen HaarausfallWenn Haarausfall nachweislich durch einen Mangel an Biotin entstanden ist, so kann man diesen Mangel durch Präparate ausgleichen, die Biotin enthalten. Um einem Mangel an Biotin und damit unter Umständen auch Haarausfall vorzubeugen, kann man auch auf Lebensmittel zurückgreifen, die viel Biotin enthalten, denn im Normalfall ist es so, dass der Mensch seinen täglichen Bedarf an Biotin auch über die Nahrung decken kann. Im Alter von 6 Monaten werden 35 µg empfohlen, im Alter von 6–12 Monaten 50 µg, zwischen 1 und 18 Jahren 100–200 µg, und wenn man über 18 Jahre alt ist, 100 µg täglich. In der Schwangerschaft und Stillzeit kann man seinen Bedarf mit zuzüglich täglich 50 µg ausreichend decken. Es ist dabei sogar so, dass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung für Erwachsene lediglich 30–60 µg/Tag vorsieht. Natürliche Biotin-Lieferanten sind dabei zum Beispiel Leber, das Eigelb, aber auch Erdnüsse, Haferflocken und letztlich auch Reis. Wenn Biotinmangel als Ursache für den Haarausfall gilt, so spielen in der Regel auch noch andere Erscheinungen, wie zum Beispiel Hautstörungen, spröde Nägel und Blutarmut, aber auch Depressionen und Müdigkeit eine große Rolle. |
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