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Haarausfall bei Jugendlichen



Der erblich bedingte Haarausfall kann unter Umständen sich bei Jugendlichen und mit 20 bemerkbar machen.

Als Eltern sollte man jedoch dafür Sorge tragen, dass die Ursache abgeklärt wird, um auszuschließen, dass der Haarausfall nicht doch andere Ursachen hat, wie zum Beispiel eine Stoffwechselerkrankung. Angeboren können aber auch die sogenannten Genotrichosen sein. Hierbei handelt es sich um eine Haarschaftanomalie, sprich eine krankhafte Veränderung, in der Haarstruktur.

Darüber hinaus können auch schon Jugendliche vom kreisrunden Haarausfall (Alopecia Areata) betroffen sein. Insbesondere auch schon bei Jugendlichen – ob nun Junge oder Mädchen – führen auch unter Umständen hormonelle Störungen zu Haarausfall. Bei Jugendlichen zudem auch sehr verbreitet und eine Folge von Stress und Familienleben kann das zwanghafte Ausreißen von Haaren sein. Der Fachbegriff nennt sich Trichotillomanie.

Insbesondere diese Form und psychische Hintergründe führen bei Jugendlichen erschreckend oft zu Haarausfall. Ein großes Problem in Zusammenhang bei Jugendlichen und Haarausfall ergibt sich insbesondere durch die Tatsache, dass diese unter Umständen sehr stark den Hänseleien ihrer Mitschüler ausgesetzt sind, was sich auf die Behandlung von Haarausfall in den meisten Fällen negativ auswirkt.

Ein selbstbewusstes Umgehen mit ihrem Problem, dem Haarausfall, haben dabei nur die wenigsten Jugendlichen. Dieses Problem wird noch verstärkt durch die im Jugendalter erwachende Sexualität. Hier beginnt dann oftmals ein Leidensweg, der sich bis in Erwachsenenalter hinein ziehen kann.