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Narbige AlopezieDarüber hinaus können Alopezien aber auch die Folge von einer tumorbedingten Zerstörung, aber auch von kopfhautspezifischen Dermatosen, sprich von Hauterkrankungen, sein. Eine Alopezie ist nur durch eine histologische Untersuchung mit tiefer Kopfhautbiopsie diagnostizierbar. Therapeutische Maßnahmen, die nach der Diagnose in die Wege geleitet werden können, sind lediglich Maßnahmen, die zur Hemmung eines weiteren Fortschrittes der Alopezie dienen. Es ist nämlich so, dass die Behandlung der bereits zerstörten Haarfollikel nicht mehr möglich ist. Zur narbigen Alopezie fallen dabei unter anderem Pseudopelade Brocq, aber auch der Haarausfall mit Gewebsschwund, den man Alopezia atrophica nennt, wobei es sich hier um einen Haarausfall von unbekannter Ursache handelt. Frauen mittleren Alters sind hierbei die Betroffenen. Diese Erkrankung hinterlässt in der Kopfhaut weiße, vernarbte Stellen – kein Haar wächst hier mehr nach. Ebenfalls zum narbigen Haarausfall gehört aber auch die Folliculitis decalvans, eine Entzündung der Haarfollikel. Diese Erkrankung tritt überwiegen im Bart- und Augenbrauenbereich auf. Auch zum Haarausfall mit Narbenbildung zählt weiter der Lichen planopilaris, bei der sich stecknadelkopfgroße Knötchen in den Haarfollikeln bilden. Diese vernarben schließlich. Eine weitere unter die Kategorie Haarausfall mit Narbenbildung fallende Erkrankung ist Folliculitis et Perifolliculitis capitis abscedens et suffodiens, die man auch die Hoffmann-Krankheit nennt. Auch hierbei handelt es sich um eine Entzündung der Haarfollikel - mit Eiterbildung. Diese Erkrankung führt zum Absterben der Haut. Als Ursache wurde das Bakterium Staphylococcus aureus ausfindig gemacht. |
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