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Saisonaler Haarausfall



Dass Tiere einen jahreszeitlich bedingten Haarwechsel vornehmen, ist vielen Menschen bekannt. Weniger bekannt ist, dass dies auch bei uns Menschen zu saisonalem Haarausfall kommen kann .

Dabei ist es tatsächlich so: Haarausfall im Frühjahr beim Menschen ist kein Mythos, sondern eine Tatsache. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen nämlich, dass in der „dunklen Jahreszeit“ sich viel Scheitel lichten, das heißt, bei den Betroffenen fallen mehr Haare aus, als üblich. Man kann den Vorgang mit dem Fallen der Blätter von den Bäumen vergleichen. Wenn die Tage dann wieder länger werden, sprießen die Haare wieder vermehrt.

Der saisonale Haarausfall ist dabei ein Phänomen, das in der Regel unbemerkt von statten geht und sehr schwach ausgeprägt ist. Es ist dabei auch so, dass davon nicht alle Menschen betroffen sind. Es gibt aber dafür prädestinierte Personen, wobei von Haarausfall wirklich erst dann gesprochen wird, wenn einem Menschen über den Tag verteilt mehr als 100 Haare ausgehen. Wenn man sich nicht sicher ist, ob man tatsächlich an Haarausfall leidet, so kann man einen Dermatologen aufsuchen und ein Trichogramm erstellen lassen.

Im Bezug auf den saisonalen Haarausfall ist dabei das Phänomen, das auch bei den letzten Zweiflern zu der Erkenntnis führen kann, dass der Mensch doch vom Affen abstammt. Es ist nämlich auch so, dass der saisonale Haarausfall beim Menschen auch zu der Zeit auftritt, indem auch die Tiere ihr Haarkleid wechseln.